Berlin 2000 - und geh`n die Schajucas auf die Reise..... Berlin 2000

Am 17.11. war es wieder soweit - die Schajucas fuhren für 3 Tage nach Berlin.Zu elft fuhren wir dann morgens um 7:40 Uhr von der bösen Stadt ab.In Münster mußten wir umsteigen und dann ging es mit dem InterRegio nach Berlin. Unsere Bier und "Zündkerzen"-Vorräte ließen schon böses erahnen. Und so dauerte es auch nicht lange, bis die ersten langsam aber sicher die Segel strichen. Max verabschiedete sich erwartungsgemäß zuerst. Dann zauberten Cindy und Nadine noch eine Flasche Dirty Harry aus dem Ärmel. Heide holte dann noch den Ouzo raus.Na ja... um 12:31 kamen wir in Berlin an. Nachdem wir alle aus dem Zug gekratzt haben, sollte es zur U-Bahn gehen. Aber da war ja die Treppe! Unsere drei Mädels Cindy, Nadine und Melli lagen kreuz und quer übereinander auf der Treppe- Melli setzte sogar beim Rückwärts-hinfliegen noch einen Schluck Dirty Harry an. Cindy`s brachte dann Ihre konsumierten Alkoholvorräte auf dem gleichen Weg zurück, wie Sie sie einverleibt hat. Max lag in der Ecke und raffte überhaupt nichts mehr. Dann flogen noch die restlichen Bierdosen die Treppe runter und das Chaos war perfekt. Sofort lief die Bahnpolizei auf und man drohte uns mit sofortiger Verhaftung. Ich verzog mich daraufhin schnellstens auf die nächste Toilette. Da ich aber auch meinen Orientierungssinn mittlerweile gekillt hatte, wußte ich nicht mehr zurück. Also ging ich zum Taxistand und ließ mich zum Hotel bringen. Derweil beschwichtigten unsere anderen Leute die Polizei. Helmut legte sich Cindy über die Schulter und Max wurde von den anderen "abtransportiert". Da man es vergessen konnte, mit der  U-Bahn zu fahren suchten Sie ebenfalls den Taxistand auf. Das entpuppte sich dann auch als Problem. Der erste Taxifahrer war von dem Anblick so geschockt, das er sich weigerte, die "Meute" einzuladen. Helmut fand dann doch noch einen. Im Hotel wurde erst mal ein paar Stunden abgeknackt. Cindy vegetierte mit dem Kopf im Eimer vor sich hin. Abends trafen sich dann Martin, Helmut, Melli, Yeti, Heide und meine Wenigkeit. Zuerst gingen wir erstmal eine Pizza essen. Helmut ging dann wieder ins Hotel, da er wegen Cindy keine Ruhe hatte. Er sollte Recht behalten, denn ihr ging es wirklich beschissen. Also kam es soweit, das Helmut, Nadine und Cindy die halbe Nacht im Krankenhaus verbrachten. Angeblich hätte sich Cindy einen Virus eingefangen, ich gehe aber mal von einer erstklassigen Alkoholvergiftung aus. Helmut vergnügte sich dann mit dem Cola-Automat. Max blieb auch im Hotel, Martin (2) und Dellef zog es ins Hardrock-Cafe. Wir anderen wollten eigentlich zur Fan-Party ins Brett`l, aber seltsamerweise kannte kein Taxifahrer diese Kneipe. Also gingen wir ins Ku`dorf, die unterirdische Kneipenmeile in Berlin. Hier war an diesem Abend Ballermann-Fete angesagt. Da wir ziemlich früh dort waren, haben wir noch Plätze am Tresen bekommen. So gegen halb elf ging es dann richtig rund und plötzlich tanzten die Table-Dancerinen direkt vor uns. Die Stimmung war auch echt klasse. Melli und Heide verzogen sich dann aber schon um 12 Uhr, da sie kaputt waren. Martin, Yeti und ich blieben noch. Von der Table-Dancerin Anita B. bekam ich ein Autogram auf mein Trikot. Waaah- Scheiße, zuhause wieder Ärger? So gegen halb drei zog ich dann ab und wollte noch eine Runde drehen ;-). Gegen halb fünf war ich im Hotel. An der Bar bestellte ich mir noch ein Bier und in diesem Moment liefen auch Uwe und Martin auf. Wir tranken noch ein Bier und dann gingen wir erstmal schlafen.

Um halb acht war die Nacht vorbei. So ganz langsam quälten wir uns aus den Betten, gingen duschen und frühstücken. Danach ging es mit der U-Bahn zum Ku`damm. Wir gingen zuerst ins Patzenhofer (hieß das wirklich so??), danach ging es dann ins HardRock Cafe. Hier wurde noch ein bißchen feste und flüssige Nahrung eingeworfen. Ich probierte es mal mit "Schwarzem Steiger", die anderen  mit Fosters oder einfach nur "Wari". Max schoß den Vogel ab und zauberte in rekordverdächtiger Zeit 8 Flaschen Anhäuser Busch in seine Leber (..oder in das, was davon noch übrig geblieben ist :-) ).Dementsprechend und auch dank seiner "ich fang morgens um 7 Uhr heftig zu trinken an"-Methode sah er natürlich ordentlich geküßt aus. Dann ging es mit der U-Bahn Richtung Stadion. Hier erklärte Max dann sämtlichen Hertha-Fans, das es heute nix zu lachen gibt für die Berliner. (Zitat"Ich schwöre - ich schwöre bei Gott, wir kloppen Euch heute hier weg!").-Naja, Besoffene und kleine Kinder sagen immer die Wahrheit. Max sollte diese "Vernichtung" allerdings nicht live miterleben. Er kam zwar zuerst durch sämtliche Stadionkontrollen, als er jedoch vor dem Olympiastadion zwischen den Stadionmauern wie ein Ping-Pong-Ball hin und hertickte, wurde er von den netten Ordnern zum Ausgang begleitet. Er fuhr dann mit dem Taxi ins Hotel und schüttete aus Frust noch ein paar nach. Wir restlichen schauten uns derweil das Spiel an. Tja, die Herthaner waren bekanntlich chancenlos, Ebbe hatte einen Supertag, machte 3 Buden, wir gewannen 4:0 und mit Mpenza hätten wir wahrscheinlich 7:0 gewonnen. Der Hintermann von Küpi schien auch viel Freude an dem Spiel zu haben, denn vor lauter Jubel schleuderte er ihm zweimal sein Gebiss in den Nacken. Nachdem die Mannschaft noch beim auslaufen gefeiert wurde, fuhren wir mit der U-Bahn erstmal zurück zum Hotel. Hier zogen wir uns noch "Ran" rein und um 21:30 Uhr trafen sich dann Melli, Cindy, Nadine, Heide, Helmut, Küpi und meine Wenigkeit an der Hotelbar und zogen erstmal zum HardRock-Cafe. Unsere 3 "Dattelner" Martin, Dellef und Max blieben auf dem Zimmer und bestellten sich jede Menge Bier und Jägerschnitzel. Yeti war auch noch vorabendgeschädigt und blieb ebenfalls auf dem Zimmer. Im HardRock-Cafe bestaunten wir erstmal die Einrichtung, tranken ein paar Bierchen und gingen dann ins Ku´dorf. Hier war heute Crazy-Night ("saufen bis der Notarzt kommt") angesagt. Im Laufe der Nacht ging dann der eine nach dem anderen und um kurz nach 4 verabschiedete sich dann auch Küpi. Ich blieb noch, lernte noch Dana und Jacky kennen und hatte noch jede Menge Spaß mit den beiden. So gegen halb 7 bekam ich mein letztes Bier und gegen 7 verließ ich den Laden. Ich setzte mich dann in die U-Bahn und pennte darin ein. Wach wurde ich bei Onkel Tom`s Hütte (am Arsch der Welt). Scheiße, aussteigen, rüber auf den anderen Bahnsteig und zurück. Schock! Mein Handy war weg. War ja "nur" ein 7110. Also fuhr ich zurück ins Hotel, rief mein Handy an, aber ging keiner dran. Naja, dann ging ich frühstücken und war so gegen 9 im Zimmer. Hier legte ich mich noch ein paar Minuten hin, ging duschen, Tasche packen und danach trafen wir uns im Hotel-Foyer. Von hier aus ging es zum Bahnhof Zoo, Taschen einschließen und noch ein bißchen durch Berlin ziehen. Heide, Max und ich gingen zuerst zum Hardrock-Cafe, kauften noch ein paar Klamotten und tranken noch ein paar Bierchen. Danach ging es nach Mac Doof und von dort aus ins "Holst am Zoo". Als wir gegen 16:30 Uhr zum Bahnhof kamen, erzählte mir Yeti, daß mein Handy gefunden wurde. Die gute Frau wollte es mir zuschicken. Dann kauften wir noch ne Parfümerie halb leer bevor es um halb sechs nach Hannover ging. Hier waren unsere restlichen Bierreserven komplett aufgebraucht. Da wir nur ein paar Minuten Aufenthalt hatten, konnten wir nichts neues besorgen. Auf dem Weg nach Dortmund suchten dann alle verzweifelt und es fanden sich noch ein paar Bierchen und eine Flasche Sekt. Um 21:40 Uhr waren wir auf dem Dortmunder Bahnhof, trafen noch ein paar blöd dreinschauende Borussen, die gerade einen glücklichen Punkt in Bochum geholt haben und fuhren dann mit der Bimmelbahn nach Castrop. Hier warf ich noch mit Yeti eine Pitta ein, dann ging es ab nach Hause in die waagerechte. Hier schwirrten mir dann noch so einige Gedanken durch den Kopf: Alle fangen von der achten Deutschen Meisterschaft zu labern an. Ich träume immer noch von einem 6. Platz, der uns dann in der neuen Arena wieder internationalen Fußball sehen läßt.Na gut, wir haben jetzt schon 4 mal 4:0 gewonnen.Wann gab es so was schonmal? Ich glaube nie. Und wenn wir die nächsten Spiele so weiter machen, kann ich nur sagen:"Dat is nich mehr mein Schalke" Aber jetzt mit dem Zusatz:"Und dat is auch verdammt gut". (MK)

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